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Dienstag, 21. März 2017

Mining of Cryptocurrencies - Development and Status Quo

Mining is the complex computing process that creates cryptocoins like Bitcoin. [Bitcoin is the first and most important cryptocurrency, but there are many alternative currencies like Ether, Dash or Litecoin.] Mining enables the integrity of the so-called blockchain by cryptologically verifying each transaction and establishing a public transaction directory.
At the beginning of the Bitcoin era it was profitable to mine bitcoins with a PC. Since the energy required to produce a single coin is increasing steadily [see difficulty] it is no longer reasonable to use a PC and / or graphics cards cause the electricity costs are much higher. Even if you team up with other miners and form a so-called mining pool, it is difficult to be profitable. This only works if you have the latest devices designed specifically for mining [so-called ASICs] and if the costs for electricity and cooling are also low. In addition, the mining distributions are halved within foreseeable cycles [see halving] since there can only be a finite number of coins. [In case of Bitcoin 21 million units].
For these reasons the so-called cloud mining has developed over the past two years. In order to be able to make profits companies were founded that moved the mining to places where the electricity fees are low and the conditions for cooling are ideal [e.g. Iceland]. There were then ASIC mining devices installed, on a large scale of course, so that one can speak of a mining farm.
Cloud mining is being financed by the customers who "rent" computing power [hashpower]. This enables more flexibility for investors since no complete device has to be purchased. Even small amounts of hashpower can be purchased. This also makes diversification pretty easy cause parallel mining of different cryptocurrencies is possible.
The leading suppliers use the latest technologies and they can also buy the required devices cheaper. It makes a difference whether one buys thousand ASIC devices or just one. Therefore cloud mining revenues are usually higher than those from home mining attempts. They could be still higher, but a part of the money is retained by the provider of course. However, given a positive market development it is a win-win situation. In addition, as a cloud miner you do not have to worry about electricity, maintenance or hardware updates. This is all done by the provider.

Btw: If a mining provider holds more than 50% of the total hash power of a given currency, the situation could become risky. Then a manipulation of the blockchain would no longer be impossible. This scenario is actually an important topic for the developers.

Two more sentences on Ethereum: The Ethereum platform is, in a sense, the first "world computer". Realized as a decentralized network, the platform can be used by everyone to run applications without the possibility of downtime, censorship or fraud.
Ether, the systemic currency of Ethereum, is next to Bitcoin the fastest growing cryptocurrency. Ethereum is still at the beginning. How important the platform will become is not foreseeable yet. Optimists already speak of Web 3.0.
So if you are willing to make an interesting investment, then you should speculate in Ether. The chances of investing in a lucrative future project are not bad. However, total loss can not be ruled out. This applies for known reasons [hackers, potential security gaps, regulation or prohibition by authorities, internet failure] to all cryptocurrencies.

For all of those who would like to invest in cloud mining, I recommend Genesis Mining. I have made good experiences with this provider. Here is a promo code with which you save 3% on every purchase: Y9FsAk
Happy Mining! bbc

Dienstag, 14. Februar 2017

Korsika in der Literatur

Jeder, der schon einmal auf Korsika war, weiß um den besonderen Reiz dieser Insel. Kein Wunder, dass die Insel schon früh als Schauplatz für abenteuerliche Erzählungen entdeckt wurde. Französische Autoren des 19. Jahrhunderts besuchten Korsika, darunter Prosper Mérimée, Guy de Maupassant und Honoré de Balzac. Sie schuffen Klassiker wie Vendetta, Un bandit corse, Colomba und Mateo Falcone. Im 20. Jahrhundert entdeckten u.a. Henri Thomas und W. G. Sebald die Insel für sich. Ihre Korsika-Erfahrungen finden sich in den Büchern Das Vorgebirge und Campo Santo wieder. Erwähnenswert ist auch das Buch Das Land der Herren von Gabriel X. Culioli, in dem die Geschichte einer korsischen Familie erzählt wird.
In jüngerer Zeit war es Jérôme Ferrari, der die Insel literarisch in den Blick nahm. Er schuf gleich eine ganze Korsika-Trilogie. Der zweite Band, Predigt auf den Untergang Roms, wurde übrigens mit dem Prix Goncourt, dem wichtigsten Literaturpreis Frankreichs, ausgezeichnet.
An dieser Stelle sei noch meine eigene Erzählung Die Inbesitznahme erwähnt. Sie handelt von zwei Brüdern auf Wanderung, die im verlassenen Bergdorf Fiuminale Aufzeichnungen eines Künstlers finden, der dort einige Zeit allein gelebt hat, dann aber spurlos verschwunden ist.

Die Buchliste gibt es als Amazon-Liste sowie hier in alphabetischer Reihenfolge:

Balzac, Honoré de: Vendetta

Buxbaum-Conradi, Björn: Die Inbesitznahme

Culioli, Gabriel X.: Das Land der Herren

Ferrari, Jérôme: Balco Atlantico

Ferrari, Jérôme: Predigt auf den Untergang Roms

Maupassant, Guy de: Un bandit corse

Mérimée, Prosper: Colomba

Mérimée, Prosper: Mateo Falcone

Sebald, W.G.: Campo Santo

Thomas, Henri: Das Vorgebirge

Montag, 6. Februar 2017

Meine Erfahrungen im Bitcoin-Mining

Ich bin seit Anfang 2014 aktiver Miner. Zunächst habe ich mit einer Grafikkarte Litecoin-Mining betrieben. Es war der Versuch herauszufinden, ob das im Heimbetrieb überhaupt funktioniert. Es funktionierte, aber der Ertrag war minimal. Zu diesem Zeitpunkt kam bereits das Cloud-Mining auf. Ich kaufte mir Hashpower für Bitcoin-Mining beim chinesischen Anbieter Hashnest. Den Gewinn reinvestierte ich in ein AntminerS7-Gerät, das ebenfalls über Hashnest betrieben wurde. Doch beim Kauf eines kompletten Gerätes riskierte man dort, bereits erwirtschaftetes Kryptogeld wieder abgezogen zu bekommen – nämlich dann, wenn die Betriebskosten die Einkünfte übertreffen. Genau dieser Fall trat nach dem Halving im Juli 2016 ein. Ich verscherbelte das Gerät und wechselte zu Genesis Mining. Hier läuft das Mining stets aus, wenn die Betriebskosten höher als die Einkünfte sind. Der Einzug von bereits erwirtschaftetem Kryptogeld ist schon deshalb nicht möglich, weil Genesis Mining im Gegensatz zu Hashnest keine eigenen Wallets anbietet. Die Erlöse aus dem Mining werden täglich auf die zu hinterlegenden, externen Wallet-Adressen gebucht. Natürlich sind Verlustgeschäfte auch bei Genesis Mining möglich. Eben dann, wenn man mehr für die Hashpower ausgibt, als man am Ende wieder reinholt. Bei schlechter Kursentwicklung kann das durchaus passieren. Ein gewisses Risiko gibt es naturgemäß bei jedem Investment. Um dieses zu minimieren, sollte man sich genau anschauen, wie sich die Kurse in der Vergangenheit entwickelt haben und wann mit dem nächsten Halving zu rechnen ist. Im Fall von Bitcoin wird das voraussichtlich im Juli 2020 sein. Countdown siehe hier.
Zusätzlich bietet Genesis Mining allen Kunden die Möglichkeit, an einem Affiliate-Programm teilzunehmen. Auch ich mache davon Gebrauch. Wer den unten aufgeführten Promo Code verwendet, erhält 3 % Preisnachlass auf alle Käufe bei Genesis Mining
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Montag, 16. Januar 2017

Wie ich nebenbei einen mathematischen Zusammenhang entdeckte ...

... der natürlich schon bekannt war, den ich aber nicht kannte. Und das war so: Ich wollte mir eine nerdige Email-Adresse zulegen, und da ich perfekte Zahlen mag, also Zahlen, deren Teiler die Zahl selbst ergeben, wenn man sie aufsummiert, fand ich 28@ als Präfix ganz schön. [1+2+4+7+14=28]. Um dem Ganzen eine besondere Note zu geben, stellte ich 28 binär da, das sieht dann so aus: 11100. Vorher hatte ich aber schon die 6 getestet, die auch perfekt ist. Diese sah binär so aus: 110. An dem Punkt dachte ich dann: Moment mal, da scheint es ein Muster zu geben. Ich gab die nächste perfekte Zahl [496] in den Umrechner ein. Das Ergebnis war das erwartete: 111110000. Alle drei perfekten Zahlen hatten also die gleiche Binärstruktur. Das konnte unmöglich ein Zufall sein. Ich testete weitere Zahlen und das Muster setzte sich fort. In der binären Perspektive konnte man also unmittelbar erkennen, dass diese Zahlen eine besondere Struktur haben. Ich experimentierte etwas weiter rum, indem ich Binärzahlen, die noch symetrischer sind, in Dezimal umrechnete, nämlich binäre Repdigits: 11=3, 111=7, 1111=15, 11111=31. Dann googelte ich die Zahlenfolge 3, 7, 15, 31 und siehe da: Es handelte sich hierbei um Mersenne-Zahlen. Das war verblüffend. Ich fragte mich, ob es vielleicht einen Zusammenhang zwischen den verschiedenen symmetrischen Binärzahlen geben könnte, und stöberte in der Wikipedia. Und tatsächlich: Perfekte Zahlen und die Primzahlen unter den Mersenne-Zahlen haben eine Verbindung, die schon Euklid vermutet und Euler spezifiziert hatte: Alle geraden perfekten Zahlen [ob es ungerade gibt, ist offen] können mithilfe von Mersenne-Primzahlen erzeugt werden. Da man bisher aber erst 49 Mersenne-Primzahlen kennt, kennt man auch erst entsprechend viele perfekte Zahlen. Die Frage, ob es unendlich viele Mersenne-Primzahlen [und entsprechend viele perfekte Zahlen] gibt, ist übrigens weiterhin offen.

Montag, 9. Januar 2017

Stephen Hawking überbewertet?

Geburtstag hin oder her. An dieser Stelle darf auch mal erwähnt werden, dass Stephen Hawking überhaupt nicht DER Physiker unserer Zeit ist. Er ist insbesondere durch sein besonderes Schicksal zum Star geworden. Außerdem verstand er es, populärwissenschaftliche Bestseller zu produzieren. Seine größte Leistung, die quantenmechanische Beschreibung schwarzer Löcher, stammt aus den 70ern. Nach dieser geben schwarze Löcher eine Strahlung ab, die nach ihm benannte Hawking-Strahlung. Empirisch nachgewiesen wurde dieses Phänomen bislang nicht, einfach weil wir keinen Zugang zu schwarzen Löchern haben. Es herrscht allerdings Konsens darüber, dass sich der Effekt aus Quantenfeldtheorie und Relativitätstheorie ableiten lässt. In den 80ern entwickelte Hawking kosmologische Theorien über die Randbedingungen des Universums. Außerhalb der Hawking-Schule werden diese aber nicht als valide angesehen. 2004 machte Hawking nochmal wissenschaftliche Schlagzeilen, als er behauptete, das sogenannte "Problem des Informationsverlusts Schwarzer Löcher" gelöst zu haben. Die wissenschaftliche Community konnte er damit aber nicht überzeugen. Siehe hier. Das Problem gilt immer noch als ungelöst.
Hawking ist ein exzellenter Physiker ... gewesen, muss man sagen, denn in den letzten Jahren ist er eigentlich nur noch ein Celebrity. Physiker, die ebenso viel oder mehr geleistet haben, gibt es zu Dutzenden. Aber selbst die Nobelpreisträger, zu denen Hawking übrigens nicht gehört, kennt keine Sau. Anyway: Happy Birthday Stephen! Dein Durchhaltevermögen und Lebenswille trotz ALS ist bewundernswert und verdient Respekt.